Sie war etwa eine Woche zuvor in zahnärztlicher Behandlung gewesen. Ihre Kiefer mussten bei dieser Behandlung für ziemlich lange Zeit auseinandergespannt werden. Dies war ihre zweite Konsultation gewesen, eine ähnliche Behandlung hatte sie bereits eine Woche zuvor "genossen". Mit ihren Zähnen war nun alles wieder in Ordnung, ihr Kopf jedoch schmerzte seither unerträglich. Die Craniobehandlung ging sehr leicht, und die Spannungen im Kieferbereich und auch in anderen Teilen ihres Schädels lösten sich wie von selbst. Nach der Behandlung war der Kopfschmerz noch nicht weg, aber er war vom Hinterkopf zur Stirn gewandert. Am nächsten Tag berichtete mir Frau W., dass der Schmerz für den Rest des Tages in der Stirn verblieben sei und danach über Nacht verschwand.
Dieses Beispiel zeigt schön, wie viel schneller ein Spannungszustand aus dem Körper gelöst werden kann, solange der Zustand noch nicht chronisch ist. Wäre sie erst Monate später in eine Craniobehandlung gegangen, hätten sich vielleicht auch schon Spannungen anderswo in ihrem Körper manifestiert und das Auflösen aller Muster hätte wahrscheinlich mehr als nur eine einzige Sitzung in Anspruch genommen.
